Aktuell fand im Forum Confluentes in Koblenz eine Veranstaltung auf Einladung der Initiative Region Mittelrhein e. V., mit ihrem Arbeitskreis Kultur, Sport und Tourismus, statt. Arbeitskreisleiter Herbert Grohe begrüßte neben den vielen Gästen Claus Hoffmann - Koblenzer Citymanager- als Referenten, für den Gastgeber der Koblenz Touristik, Romy Zahren als stellvertretende Geschäftsführerin und Manfred Graulich als Vorstandsvorsitzenden der Initiative Region Mittelrhein e. V..
Der Koblenzer Citymanager Claus Hoffmann berichtete über die Region als Kultur-, Sport- Bildungs-, Gesundheits- und Tourismusregion, in der auch die Namensänderung der Initiative Region Mittelrhein Thema war.

Vorsitzender Graulich zeigte die demografische Entwicklung für die kommenden Jahre auf: "In den nächsten 10 bis 15 Jahren verlieren z. B. alleine die Gebietskörperschaften, Landkreise Mayen-Koblenz, Neuwied und Westerwald jeder für sich etwa 20.000 Arbeitskräfte. Wir brauchen daher Konzepte, wie wir junge Menschen an die Region Koblenz-Mittelrhein binden und Zuzügler gewinnen können." Die Region Koblenz-Mittelrhein müsse ihre Stärken und Leistungsfähigkeit deutlicher positionieren und Wege suchen, vorhandene Schwächen auszugleichen. Hinzu komme, dass sich der Trend von der Stadt ins Land zu ziehen seit einigen Jahren wieder umgekehrt habe. Dies erschwere die Situation der ländlich geprägten Kommunen zusätzlich. Die Menschen werden nicht nur älter sondern auch weniger. Es gehe also darum, sich für die Zukunft zu rüsten. Dazu brauchen wir neue Konzepte. Koblenz sei das Oberzentrum. Es braucht die umliegende Region. Die Region braucht aber auch die Stärken des Oberzentrums zur Verbesserung der eigenen Attraktivität.
Herbert Grohe begrüßte die Entscheidung klar zu definieren, wo die Region Mittelrhein liege, da dies für Außenstehende nicht einfach zu erkennen sei. Deshalb böte der Zusatz Koblenz eine geografische Orientierungshilfe und signalisiere gleichzeitig die Nähe zu einer leistungsfähigen Stadt.
Abschließend wurde darüber diskutiert, wie die etwa 6 Millionen Besucher länger in der Region gehalten werden können. Dem Besucher sei in Zukunft das Angebot der gesamten Region stärker zu vermitteln. Als Fazit ist festzuhalten, dass in erster Linie eine deutlich engere Zusammenarbeit innerhalb der Region notwendig sei.